Hofladen-Eintopf: Kunterbunt und voll gesund (vegan)

Ich bin schon seit Wochen sooo müde und da hab ich mir gedacht, es wird mal wieder Zeit für mehr frisches Obst und Gemüse. Mit frisch gepflückten Äpfeln hantiere ich ja gerade jeden Tag, aber so richtig lecker frisch gekocht, das gab es schon länger nicht mehr. Im Sommer ist mir nicht so nach richtigen warmen Mahlzeiten. Aber jetzt wo der Herbst kommt: Ab in den Hofladen und alles zusammensuchen, was bunt und lecker aussieht 🙂 !

Kunterbunter Hofladen-Eintopf (vegan)

Aus dem Hofladen: Regional, Bio & frisch

Dieser Eintopf ist etwas untypisch, denn er hat auch Gemüse drin, das sonst eher in den Salat wandert (z.B. die leckeren rotschwarzen Tomaten oben auf dem Bild). Aber genau das macht den Unterschied! Er schmeckt sehr abwechslungsreich und fast wie Minestrone. Und komplett ohne fertige Gemüsebrühe, denn diesen Geschmack krieg ich nicht mehr runter. Man kann diesen Eintopf gut auf Vorrat kochen, denn am nächsten Tag schmeckt er noch besser! Und das Tolle: Alle Zutaten sind aus biologischem Anbau, regional und saisonal. Für alles zusammen habe ich 8 Euro gezahlt, da kann man sich nicht beschweren, finde ich.

Zutaten für 3-4 Portionen:

  • 2 Süßkartoffeln
  • 4 Mohrrüben
  • 1 mittlere Schmorgurke
  • 1 Fenchelgemüse
  • 1 rote Zwiebel
  • 5-6 Tomaten
  • 1 Limette
  • 1 Stück Ingwer (2-3 cm)
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 ordentliche Handvoll grüne Bohnen
  • 1 Bund frische Petersilie
  • Gewürze nach Wahl

Zubereitung:

Ca. 3/4 Liter Wasser zum Kochen bringen und nach und nach das ganze Gemüse hineinschnippeln (mit Mohrrübem Kartoffeln und Bohnen anfangen). Dann den Saft der Limette oder Zitrone dazugeben, das Stück Ingwer mitkochen und alles mindestens 30 Minuten köcheln lassen. Die Zwiebel in kleinen Stücken und etwas Öl anbraten und dazugeben. Am Ende die kleingeschnittene Petersilie und ordentlich Gewürze nach Wahl (Salz, Pfeffer, Kräuter etc.) dazugeben.

Ich habe mit Kornblumensalz, Pfeffer, Tschubritza-Gewürz und Glücksengel-Gewürz von Sonnentor gewürzt.

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Variationen:

Sehr gut dazupassen würden angebratene Räuchertofu-Würfel oder die superleckere Tofu-Terrine von Taifun. Und natürlich sind alle Arten von Kartoffeln und weiterem Gemüse möglich! Wichtig für den Geschmack sind aber die Tomaten, die Zitrone, der Ingwer und die Gurke! Wer es sehr tomatig mag, kann auch noch getrocknete Tomaten mit hineinschneiden.

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Guten Appetit 🙂 – und sucht unbedingt nach Hofläden in Eurer Nähe, es lohnt sich!!

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Popkorn-Tee und Chai für Zarte: Neues von Lieblingstee.de (mit Rabattcode!)

Ich durfte einige tolle Neuigkeiten von der liebenswerten Bio-Teemanufaktur Lieblingstee in Köln testen (hier könnt ihr meine Vorstellung über sie lesen). Als ich von grünem Tee mit Popkorn gelesen habe, war ich nämlich wirklich neugierig, denn darunter konnte ich mir „wenig“ vorstellen 😉

King og Pop: Genmaicha (grüner Tee) und Popkornreis

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Was auf den ersten Blick sehr seltsam scheint, ist in Asien tatsächlich eine Spezialität: Genmaicha, ein grüner Tee mit gepopptem braunen Reis/Popkorn. Ursprünglich wurde der Reis als Füllstoff zur Verringerung des Preises zugesetzt, diese Form des Tees etablierte sich dann aber immer mehr. Weil es überraschend gut schmeckte 🙂 Und er wurde auch von Meditierenden und Fastenden gern getrunken, die keine Mahlzeiten zu sich nahmen.

Und genau das habe ich auch erlebt: Man hat irgendwie das Gefühl, etwas zu essen 😉 denn der Tee schmeckt leicht nussig und eben… „popkornig“:) Gerade für Süß-Trinker wie mich eine super Kombination, und es harmoniert wunderbar mit dem leichten Geschmack des grünen Tees. Wäre also tatsächlich eine Idee für Fastenkuren oder die Neujahrsdiät, um dem Heißhunger etwas zu entkommen 🙂

Was auf den ersten Blick für mich wie eine komische Schnapsidee klang, hat sich dann doch als etwas sehr Interessantes entpuppt, das bei uns bisher nur nicht so bekannt war. Also wer mal wirklich ausgefallenen Tee MIT Hintergrund trinken möchte – bitte sehr! 🙂

Eine weitere Empfehlung:

Chai-Tee für „Zarte“: Guru Pur Chai

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Wem Yogitee auch manchmal zu heftig ist: Dieser Tee ist genauso lecker, wärmend und würzig, aber haut einen weniger um. Es ist ein klassischer, reiner Gewürztee, der aber ganz minimalistisch zusammengestellt ist: Zimtstücke, Ingwer, Fenchel, Kardamom und Sternanis sind die Zutaten. Der Tee ist leicht und würzig zugleich, ohne dominant oder schwer zu sein. Für mich ein echt guter Mittelweg, denn Yogitee trinke ich im Winter zwar sehr gerne, er ist mir jedoch auf Dauer „zu krass“ bzw. ich könnte nicht mehrere Tassen davon trinken. Diesen hier trinke ich im Büro am laufenden Band 🙂

Soul-Mate: (Knall!)Grüner Wachmacher fürs Büro

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Ein Tee, an dem ich vielleicht vorbeigegangen wäre, aber der sich dann als umso leckerer herausgestellt hat: „Soul-Mate“, eine Mischung aus grünem Mate-Tee und Lemongrass. Eine super Kombination und sehr angenehm zu trinken! Auch hier hat mir wieder sehr gefallen, dass der Tee intensiv, aber nicht dominant schmeckt. Der typische-Mategeschmack ist zwar sehr lecker, aber in manchen Tees sehr extrem und manche Leute mögen ihn wegen der Bitterkeit auch nicht. Bei diesem Tee schwingt das Mate-Aroma mit, erschlägt einen aber nicht.

Und was sehr schön an diesem Tee ist: Die Farbe 🙂 Leider habe ich kein Bild, aber dieser Tee wird grasgrün und ist dunkler als normaler grüner Tee. Auf jeden Fall der erste Tee, den ich in dieser besonderen Farbe getrunken habe 🙂

Mate-Tee ist übrigens ein super Wachmacher und aktiviert anders als Kaffee kontinuierlicher. Er soll auch dabei helfen, weniger Heißhunger zu haben.

Service von Lieblingstee & Rabattcode

Lieblingstee ist ein kleines, junges Unternehmen und sucht alle Tees persönlich aus. Der Kontakt ist immer super nett, und die dahinterstehende Philosophie ebenfalls, deswegen stelle ich sie hier auch gerne vor 🙂

Jeder Bestellung wird ein persönlich ausgewähltes Tee-Sample beigelegt, das zu den bestellten Tees passt. Und wer Versandkosten sparen möchte, dem darf ich folgenden Rabattcode weitergeben:

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Liebe Grüße, mit frischem Tee & Schokolade 🙂

*Franziska*

Alte Obst- und Gemüsesorten entdecken

SilkRoadProject(1)Das Angebot in Supermärkten ist zwar groß, aber recht monoton. In Deutschland gibt es ca. 2.000 Apfelsorten – mit viel Optimismus findet man im normalen Handel vielleicht 10 – und immer die gleichen. Das ist nur ein Beispiel. Auch Kartoffeln bieten eine unheimliche Vielfalt – 210 Sorten sind in Deutschland zugelassen. Uns entgeht so vieles durch die Normierung und Vereinheitlichung der Kosmumwelt: Nicht nur geschmacklich ist es lohnenswert und interessant, auf die Suche nach neuen, alten Obst- und Gemüsesorten zu gehen. Auch für die Natur ist es ein guter Beitrag, regionale, kleine Obst- und Gemüsebauern zu unterstützen. Die Natur lebt von Artenvielfalt, das ist das Geheimrezept ihres Funktionierens – und genau das zerstören Menschen leider.

Alte Nutzpflanzen – Geschichtenerzähler und Kulturgut

Kulturell sind alte Obst- und Gemüsesorten ein zu bewahrender Schatz. Die Sorten erzählen Geschichten und laden ein zu einer nicht nur kulinarischen Reise in die Vergangenheit.

Ich habe gerade den Apfel „Ingrid Marie“ entdeckt 😉 – zwar gar keine so alte Sorte, denn es gibt sie „erst“ seit 100 Jahren, aber mir dennoch bis dahin unbekannt. Ingrid Marie hat mich in einem Hofladen angelächelt – erst wegen ihrer tollen Farben und den schönen Sprenkeln und Streifen, dann wegen des lustigen Namens. Und das ist sie:

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Ingrid Marie wurde vor ca. 100 Jahren als Zufallssämling in Dänemark entdeckt und von dem Lehrer, auf dessen Hof der Baum Früchte trug, nach dessen Tochter Ingrid Marie benannt. Es ist ein aromatischer Herbstapfel und duftet extrem intensiv und lecker nach Apfel, ohne dass man ihn anschneiden muss. Das Fruchtfleisch ist eher mehlig und ich habe ein wunderleckeres und schön sämiges Apfelmus daraus gekocht. Weiterlesen

Usedom vegan

Da ich sehr gern auf Usedom bin, wollte ich hier mal ein paar Tipps für vegane Besuche auf Usedom sammeln – allzu viele werden es leider nicht, da es dort restauranttechnisch noch recht rustikal und natürlich vor allem fischig zugeht- aber ein ganz toller Geheimtipp ist auf jeden Fall dabei, und mit diesem fange ich direkt an!

Hofladen Villa Kunterbunt – der Geheimtipp!

Mein absoluter Lieblingsladen – dort liebe ich alles: Das Ambiente (ein kunterbunter, warmherziger Selbstmach-Hof), die tollen Tiere (gern dreibeinige Hunde und Katzen) und nette Menschen – und nicht zuletzt das tolle Angebot. Es gibt:

  • superschöne, ganz besondere Keramik zu tollen Preisen
  • diverse Marmeladen und Gelees
  • veganes Pesto
  • vegane Brotaufstriche
  • Tees und Kräuter
  • Kräuteröle
  • selbstgemachte Säfte
  • veganes, superleckeres Vollkornbrot aus dem Steinofen (Backtage beachten!)

Der Hofladen hat sogar eine günstige Ferienwohnung! Fährt man dorthin, unbedingt noch 2 Kilometer weiter zum Hinterland am Achterwasser, dort gibt es so schöne Orte, die nicht von jedem Touristen entdeckt werden und wo tolle ursprüngliche Natur wartet. Nach dem Spaziergang dort halte ich immer beim Hodladen und decke mich dort jedes Mal ein und bin immer ganz traurig, wenn er außerhalb der Saison geschlossen hat. Hier eine der Katzen des Hofs: Weiterlesen

Liste: Vegane Produkte von Sonnentor (bio)

st3Sonnentor müsste eigentlich jedem, der sich vegan ernährt und auch gern zu Bio-Produkten greift, ein Begriff sein. Das Unternehmen hat seinen Sitz im österreichischen Waldviertel und produziert seit 25 Jahren Bio-Produkte. Ich mag die Produkte super gern und könnte mich am liebsten immer komplett damit eindecken 😉

Ich habe bisher vor allem immer sehr gern die Sonnentor-Tees, Kräuter und Gewürze verwendet. Aber auch das Angebot an veganen Lebensmitteln von Sonnentor wächst, wie ich gerade festgestellt habe:

Hier sind meine 2 leckeren Neuentdeckungen:

Waldviertler Mohngenuss-Kekse und Dinkeltaler Apfel-Zimt (Hildegard)

sonnentor vegan

Die Waldviertler Mohngenuss-Kekse sind nicht nur wunderschön verpackt sondern auch super lecker 🙂 Sie sind nicht zu süß und sehr interessant, aber dezent gewürzt mit Kardamom, Zimt, Macis (Blüte der Muskatnuss), Mohn, Piment, Ingwer, Nelken und Vanille. Sie haben einen sehr feinen Geschmack, leicht nussig-würzig und wie frisch aus der Backstube. Mit einer ganz besonderen exotischen Geschmacksnote, die man sonst bei Keksen nicht kennt! Die Basis ist Dinkelmehl. Weiterlesen

Streuobstwiesen – ein Paradies, das nicht nur für leckeren Apfelsaft sorgt

Streuobstwiesen sind heutzutage leider viel zu selten und schützens- und unterstützungswert, denn sie haben viele wichtige Vorteile und Nutzen:

„Streuobstwiesen sind die Lebensräume Mitteleuropas mit der höchsten biologischen Vielfalt – unsere Hot spots der Biodiversität“*

apfel Weiterlesen

Gutes Trockenfutter für Hunde – worauf achten?

Ich habe mich jetzt eine Weile mit artgerechter, gesunder Hundeernährung befasst und einiges Interessantes entdeckt.

Mittlerweile ärgere ich mich sehr, dass ich dies nicht früher getan habe, denn nun würde ich nicht mehr so füttern wie die letzten Jahre.

Wer seinen Hund mit Trockenfutter füttern möchte, sollte folgendes beachten und wissen:
 
  • Fleischanteil:

je höher desto besser – Hunde sind Beutetiere, die sich zum Großteil von Fleisch und Tierprodukten ernähren! In normalpreisigem Hundefutter ist ledigleich ein Fleischanteil von 8-15% vorhanden (geschätzt), selbst teurere Produkte der Mittelklasse kommen nur auf 25-35%. Der Rest sind getreidebasierte Füllstoffe. Für artgerechte Ernährung und gegen die Nachteile des (falschen) Getreides ist ein hoher Fleischanteil empfehlenswert.

  • Herkunft des Fleisches:

Ich empfehle BIO-Qualität, und zwar aus drei Gründen: Zum ersten Weiterlesen