Tierschutz mit Verstand – so erkennt und leistet man gute Tierschutzarbeit

tsmv

Tiere aus dem Ausland oder aus schlechter Haltung in Deutschland zu retten und an Pflege- oder Endstellen zu vermitteln, ist eine wichtige und sinnvolle Arbeit. Aber es gibt einiges zu beachten, damit „gut gemeint“ auch „gut gemacht“ bedeutet. Deswegen hier von uns ein paar

Tipps, wie man professionelle Tierschutzarbeit erkennen

und unterstützen kann:

(Der Text bezieht sich vor allem auf Hunde, jedoch gilt das meiste natürlich auch für Katzen)

Pflegestelle werden oder ein Tier aus dem Tierschutz aufnehmen:

Die Überlegung, ein Tier aufzunehmen, sollte natürlich generell gründlich bedacht und abgewogen sein: Hat man genügend Zeit und Energie, sich dieser Aufgabe zu stellen? Gibt es im Umfeld Unterstützung für eventuelle Engpässe? Will und kann ich die jahrelange Verantwortung auf mich nehmen? Diese Fragen müssen gut überlegt werden.

Für ein Tier aus dem Tierschutz gilt das in besonderem Maße. Meistens handelt es sich um Tiere, die entweder schon einiges schlechtes, oder noch gar nichts von der Welt gesehen haben. Sie sind unter Umständen ängstlich, nicht sozialisiert, nicht stubenrein, mit Umwelteinflüssen überfordert und schwer zugänglich. Man braucht viel Zeit und Geduld, und sollte auch bereit sein, sich ggf. professionelle Hilfe zu holen. Es ist aber immer wieder erstaunlich, was für Entwicklungsschritte auch in kurzer Zeit möglich sind, und welcher Lebenswille in den Tieren steckt. Dennoch muss man darauf vorbereitet sein, dass es ein schwieriger und langer Weg sein kann.

Wichtige Rahmenbedingungen für das Tier:

Unerlässlich für den Anfang ist viel Zeit und Geduld, d.h. es sollten nach Möglichkeit mehrere Tage bis hin zu Wochen Urlaub genommen werden, um sich auf das Tier einzustellen und dem Tier die Möglichkeit zu geben, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen. Dies gilt aber sowieso für jeden Welpen oder neuen Hund, daher ist dies keine „tierschutzspezifische“ Bedingung.
In den ersten Tagen und Wochen ist Ruhe wichtig, d.h. man sollte Besuche oder Handwerker oder sonstiges ggf. verschieben. Natürlich muss man den Hund nicht in Watte packen, aber man sollte überflüssige Stressfaktoren minimieren und sich auf den Hund konzentrieren und in die Bindung investieren. Weiterlesen

Advertisements

Die lustige Welt der Hunde :)

Ein bißchen verrückt sind sie schon…:

1. Sie finden alles interessant und fressen es- egal ob es lecker oder ekelig riecht.

2. Sie wälzen sich auch gerne in Dingen (oder was davon übrig ist), die ekelig riechen.

3. Sie machen Dir Schuldgefühle- „DAS bißchen Futter soll alles gewesen sein???!“

4. Erlaubst Du ihnen, mit im Bett zu schlafen, rücken sie a) dieses Privileg nie wieder raus
und b) vergrößern sich nachts auf bisher unbekannte Weise auf das ca. 3fache ihrer Größe

5. Willst Du ihnen das Halsband anmachen, fällt ihnen ganz plötzlich ein, dass sie sich runterbeugen und strecken müssen. Und daaaaas dauert… Weiterlesen

Buchempfehlung „Vegan kochen für Mensch & Hund“

Heute möchte ich dieses schöne Kochbuch vorstellen und empfehlen:

„Vegan kochen für Mensch & Hund“ von Juli Saflor

vegko1

Das Konzept: Es werden Rezepte vorgestellt, mit denen man für Mensch und Hund ein gemeinsames veganes Gericht kochen kann. Die Variante für den Hund fällt meist etwas anders aus; die Anweisungen für das Gericht für den Hund sind im Rezept orange gedruckt, sodass man in einem Rutsch zwei Mahlzeiten kochen kann und dabei auf die Bedürfnisse des Hundes Rücksicht genommen eingehen. Weiterlesen

Schädliches Futter für Hunde

Es gibt ein paar Lebensmittel, die für Hunde sehr gefährlich sein können, doch auch extra für Hunde gemachte Lebensmittel können gefährlich sein, deswegen hier ein Überblick (der natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt):

  1. Schokolade/Kakao
  2. Weintrauben/Rosinen
  3. Avocado Weiterlesen

Gutes Trockenfutter für Hunde – worauf achten?

Ich habe mich jetzt eine Weile mit artgerechter, gesunder Hundeernährung befasst und einiges Interessantes entdeckt.

Mittlerweile ärgere ich mich sehr, dass ich dies nicht früher getan habe, denn nun würde ich nicht mehr so füttern wie die letzten Jahre.

Wer seinen Hund mit Trockenfutter füttern möchte, sollte folgendes beachten und wissen:
 
  • Fleischanteil:

je höher desto besser – Hunde sind Beutetiere, die sich zum Großteil von Fleisch und Tierprodukten ernähren! In normalpreisigem Hundefutter ist ledigleich ein Fleischanteil von 8-15% vorhanden (geschätzt), selbst teurere Produkte der Mittelklasse kommen nur auf 25-35%. Der Rest sind getreidebasierte Füllstoffe. Für artgerechte Ernährung und gegen die Nachteile des (falschen) Getreides ist ein hoher Fleischanteil empfehlenswert.

  • Herkunft des Fleisches:

Ich empfehle BIO-Qualität, und zwar aus drei Gründen: Zum ersten Weiterlesen

Empfehlung Lunderland – hochwertiges Tierfutter und Ergänzungen

Im Zuge meiner Suche nach hochwertigen, ausgewogenen Hundefutterkomponenten und Futterergänzungen bin ich auf Lunderland gestoßen und sehr begeistert. Soweit wirtschaftlich/ökonomisch sinnvoll, sind die Produkte aus kontrolliert ökologischer Herkunft.

Vom Konzept her steht es dem sehr nahe, was ich ich meinem Artikel „Vegan mit Hund – wie ernähre ich ihn? (Mein Weg)“ über die mir am artgerechtesten erscheinende Hunderernährung beschrieben habe – also hochwertiges Futter ohne störende/künstliche Zusätze und mit hohem Fleischanteil.

Besonders empfehlenswert finde ich die Hundekekse: Sie sind vegan und eignen sich sehr gut zur Zahnpflege eignen, weil sie sehr hart sind und Seealgenmehl enthalten, dessen Enzyme gegen Zahnstein wirksam sind (zu finden unter der Bezeichnung „harte Hundekekse mit Seealgenmehl“). Mein Hund hat sehr doll mit Zahnstein zu tun und bekommt keine Knochen, daher freue ich mich über diese tollen Kekse 🙂 Weiterlesen

Empfehlung BIOforPets

In meinem Artikel „Vegan mit Hund – wie ernähre ich ihn? (Mein Weg)“ habe ich über das Dilemma geschrieben, vor dem man steht wenn man als Veganer mit Hunden oder Katzen zusammenlebt und sich der Frage nach der passenden Ernährungsweise stellt. Im Zuge meiner Enttäuschung über angebotenes Hundefutter und der Erkenntnis, wie schwierig artgerechte Hundeernährung sein kann, hat mich das BARF-Konzept überzeugt bzw. die dahinterstehende Ansicht, dem Hund als ursprünglichen Beute- und Raubtier eine auf diese Bedürfnisse hin ausgewogene Ernährung bieten zu können. Da rohes Füttern und konventionelles Fleisch aus Massentierhaltung für mich aber nicht infrage kommt, war ich umso glücklicher, eine praktikable und artgerechte Alternative gefunden zu haben.

Dies ist natürlich kein kommerzieller Blog und so ist dieser Beitrag auch nicht als kommerzielle Werbung gedacht (ich werde auch nicht gesponsort 😉 ), sondern als Vorstellung einer von mehreren Möglichkeiten, seinen Hund/seine Katze artgerecht und biologisch hochwertig zu ernähren (über die Hintergründe lest ihr mehr im oben genannten Artikel).

Im Zuge meiner Recherche nach Biohundenahrung mit hohem Fleischanteil bin ich auf BIOforPets gestoßen, ein Unternehmen, dass Nassfutter als Alleinfuttermittel herstellt mit folgender Zusammensetzung: 95% Fleisch und Innereien, angereichert mit pflanzlichen Anteilen und einigen wenigen Wirkstoffen (z.B. Quinoa, Hanfsamenöl, Topinambur). Für mich bieten sich darin die Vorteile der Philosophie und Zusammensetzung des BARFens ohne dessen Nachteile. Weiterlesen