DDR vegan #2: Vegane Milchnudeln

Ich hoffe, es hat niemand gelesen, dass ich mich gesünder ernähren wollte… 😉 Leider ist mein zweiter Vorname ja immer noch „Kohlenhydrat“, deswegen gab es heute mal wieder ein veganisiertes Essen aus der DDR-Kindheit (Vegane DDR-Kindernudeln gibt´s hier!) – oder aus der Reihe: Vegan 4 fat! 🙂

Vegane Milchnudeln

mn3

Milchnudeln sind ein schnelles, einfaches Essen für alle, die es süß und ungesund mögen 😉 Als ich klein war, gab es das ständig, egal ob im Kindergarten, in der schrecklichen Schulspeisung oder bei Oma – und ich habe es geliebt. So geht´s in vegan:

Rezept für ca. 3 Portionen

  • 350g Nudeln
  • 1 Liter Pflanzenmilch
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 6 Esslöffel Zucker

Anleitung:

  1. Nudeln in Salzwasser (aber nicht zu salzig) weichkochen.
  2. In einer Tasse Pflanzenmilch das Puddingpulver anrühren.
  3. Wasser von den Nudeln abgießen und die restliche Pflanzenmilch in den Topf geben.
  4. Aufkochen und das angerührte Puddingpulver sowie den Zucker dazugeben
  5. Kurz köcheln lassen, bis es cremig wird, fertig 🙂

Guten Appetit!

Advertisements

Getestet und nicht aufgegessen: Veganbratstück Rosmarin-Roulade

Ja, der Titel verrät es schon: Es gibt mal wieder eine Anti-Kaufempfehlung meinerseits 😉 Probiert habe ich heute

Das VEGANBRATSTÜCK Rosmarin-Roulade von Wheaty

(Roulade auf Seitanbasis, ca. 3,50€)

Ich hatte diese vegane Roulade schon öfter im Bio- und im veganen Laden gesehen, aber da ich nur sehr selten Fleischersatzprodukte esse, habe ich sie nie probiert. Da ich aber gerade auf dem Rotkohl-Trip bin, dachte ich, ich probier´s mal:

roul2Vor dem Anbraten habe ich sie kalt probiert, weil mir viele Tofu- oder Seitansachen kalt irgendwie besser schmecken. Der Geschmack hat mich ehrlich gesagt an Hundefutter erinnert… also es hat geschmeckt, wie vieles Trockenfutter riecht 😉

Angebraten und in Scheiben geschnitten sieht es ganz gut aus, und der Geschmack hatte sich im warmen Zustand auch halbiert, leider ist er aber Richtung alter Gummi umgeschlagen – mit einer Mischung aus Braten und Rosmarin. Lange Rede kurzer Sinn: Ich fand es leider schrecklich und habe nichtmal die Hälfte geschafft, leider.

Also wer Fleischesser von veganen Alternativen überzeugen möchte, sollte meiner Meinung nach nicht unbedingt hiermit anfangen 🙂

 

Beeindruckende, tolle Doku: „Opas Schatz“

Ich habe heute ein echt beeindruckende und wunderschöne Doku gesehen, die mich echt berührt hat und wo ich nur sagen kann: Respekt, Jungs!

Opas Schatz

Zwei Freunde haben eine Mission: Der Großvater des einen hat sein Leben lang vom „Schatz im See“ erzählt. Die Familie lebte seit mehreren hundert Jahren in einer deutschen Kolonie in Lettland. 1939 begann die Flucht vor dem Krieg ins heutige Deutschland. Kurz vor der Abreise versenkte der Opa eine Kiste mit dem Familienschatz im See: Ein Kasten voll Gold und Silber.

Er erzählte immer wieder nicht nur vom Schatz, sondern auch viel von der früheren Heimat. Und nach seinem Tod hatte sein Enkel eine Idee: Er baut ein U-Boot und taucht den See ab.

Und nun wird´s toll: Sie haben tatsächlich ein U-Boot gebaut und sind damit nach Lettland gefahren! Nicht nur wegen der Schatzsuche eine spannende Reise: Sie haben vor allem Vergangenheit, alte Wurzeln und nette Menschen getroffen. Und sicher auch ein Stück von sich selbst gefunden.

opschatz

Hier kann man die Doku kostenlos in der NDR-Mediathek sehen!

Mich haben die beiden echt beeindruckt…. Und ich kann diesen Drang, ein Stück Vergangenheit in sich selbst zu retten, sehr sehr gut verstehen. Und natürlich sind nicht Gold und Silber der Schatz, sondern das, was im Innern passiert.

Liebster Award – nun auch mein Blog :)

Das neue Jahr fängt für meinen Blog schön an: Er wurde von Jasmin von Go veg! für den Liebster Award nominiert!

Der Liebster Award ist eine Art „Wanderpokal“, der an kleine Lieblingsblogs weitergereicht wird (unter 200 Follower). Das Schöne daran: Man kann auf diesem Weg etwas über sich selbst erzählen und über andere erfahren, da immer ein kleiner Fragebogen „mitreist“. Und man kann andere Blogs empfehlen und bekannter machen, indem man sie ebenfalls nominiert.

Liebsteraward

Hier sind die Fragen, die ich beantwortet habe:

Seit wann bist Du vegan/vegetarisch?

Mit 13/14 Jahren bin ich Vegetarierin geworden, nachdem ich Reportagen im Fernsehen über Tiertransporte, Massentierhaltung und Ferkelkastrationen gesehen habe… Ich war fassungslos und hatte solche Heulkrämpfe, dass die Entscheidung schnell feststand, nichts mehr zu essen, wofür Tiere sterben mussten. Der nächste logische Schritt zur veganen Lebensweise war mir ein paar Jahre später im Prinzip schon sehr klar, aber leider gab es Ende der 90er noch wenig Alternativen und mein Heißhunger oder Appetit war leider immer wieder stärker, sodass ich mehrmals nach einem halben Jahr oder ein paar Monaten „gescheitert“ bin. Aber alles hat seine Zeit und seinen richtigen Zeitpunkt; 2008 hat es auf einmal Klick gemacht und ich hab über Nacht auf veganes Lebens umgestellt und seitdem auch keinen Tag mehr daran gezweifelt. Der Weg hat also etwas länger gedauert, aber dafür gibt es keinen Rückweg, und das ist gut so 🙂

Was ist Dein Lieblingsrestaurant und wo ist es?

Oh, ein richtiges Lieblingsrestaurant habe ich nicht, da es in der Stadt in der ich lebe zum Glück recht viel vegane Gastronomie gibt. Aber wenn ich meiner Berliner Heimat bin, gibt es 2 Restaurants bzw. Cafés/Bistros, die ich unbedingt empfehlen muss:

Zum einen unbedingt das Café Morgenrot, dort gibt es die absolut leckerste vegane heiße Schokolade und viele leckere vegane Kleinigkeiten und Brunch mit freier Entscheidung über den Preis.

Zum anderen liebe ich yoyo Foodworld; dort gibt es super leckeres veganes Fastfood, allerdings zu einem Großteil aus eigener Herstellung. Also Pommes, Saucen und auch viele der Fleischersätze sind selbstgemacht und einfach nur lecker!

Was ist Deine liebste Süßigkeit?

Ich bin ein absoluter Schokoladen-Junkie und kann ohne Probleme jeden Tag eine Tafel essen 😉 Das versuche ich aber, zu vermeiden und gesündere Alternativen zu essen. Aber trotzdem MUSS Schokolade sein, und meine Lieblingssorten sind Vivani Dunkler Nougat, Naturata Reismilch mit ganzen Mandeln und der Vegobar.

Was magst Du gar nicht essen?

Paprika vertrage ich nicht so richtig und alles, was sehr fettig gekocht oder gebraten ist, liegt mir auch wie ein Stein im Magen.

Welches ist Dein Lieblings-Kochbuch?

Der absolute Klassiker und eine super Grundlage ist meiner Meinung nach „Vegan lecker lecker“ von Marc Pierschel/Roots of Compassion. Es begleitet mich seit vielen Jahren und ich habe mehrere Lieblingsgerichte darin (z.B. der Kokoskuchen, das Pad Thai oder der Tofu Stroghanov!). Aber auch das Buch „Vegan ganz anders“ von Patrick Baboumian mag ich sehr.

In welchem Land hast Du bisher am Besten gegessen?

Da ich keine Weltenbummlerin bin: In Deutschland 🙂

Warst Du letztes Jahr auf Reisen? Wenn ja, wo?

Leider nicht wirklich. Ich habe keine neuen Orte besucht, aber war mehrmals auf Usedom, wo ich sehr sehr gerne bin (Und auch dort in der „Pampa“ gibt es leckere Dinge für Veganer, siehe Link!).

Edit: Oh doch, ich habe kurz neue Orte entdeckt, fällt mir gerade ein! Ich hatte ein kurzes Burgen-Wochenende rund um Köln, das war ganz schön 🙂

Welche Reise planst Du als nächstes?

Leider keine… Da mein Hund schon älter und auch leider immer wieder krank ist und ich ohne Auto lebe, ist Verreisen etwas umständlich bzw. anstrengend. Aber eine Woche Nordseeurlaub in der Nähe von Hof Butenland ist dieses Jahr geplant!

Wo möchtest Du auf jeden Fall noch hin?

Ich habe 2 Sehnsuchtsziele: Ein realistisches, ein sehr fernes:

Schlesien: Meine Ahnenforschung hat mich virtuell nach Schlesien geführt und dort möchte ich unbedingt mal hinfahren und etwas Vergangenheit entdecken; es ist wunderschön dort. Wenn es irgendwie geht, würde ich auch versuchen, mich durch die Breslauer Archive zu forschen.

Tibet: Zu diesem Land habe ich eine ganz besondere Verbindung: wegen der Menschen, der Kultur, der Religion und der wahnsinnig schönen Natur (oder das, was seit der chinesischen Invasion noch übrig ist…). Aber für eine Reise in den Himalaya fehlen mir nicht nur das Geld, sondern auch der Mut 😉

Wo möchtest Du auf keinen Fall nochmal hin?

Was sind Deine Wünsche für 2015?

Ich wünsche mir politisch, dass TTIP verhindert werden kann und die Pegida nur ein kurzer Hype ist, der wieder verschwindet.

Persönlich wünsche ich mir, dass mein Hund wieder gesund wird und die Tierarzt-Odyssee erfolgreich beendet werden kann. Für mich selbst wünsche ich mir, immer im Gleichgewicht zu bleiben und mir und meinem Körper Gutes zu tun.

Und das Allerwichtigste: Dass all meine lieben Menschen gesund und glücklich sind!

 mee2

Sooo… und hier kommen nun meine Nominierungen:

  • Homesteadnotes, der Blog mit (nicht nur!) wunderbaren veganen Rezepten Sie hat „leider“ über 500 Follower, wie ich gerade gesehen habe 🙂
  • Weniger bin ich mehr, der Blog über das Experiment gesundes Abnehmen – vegan und ohne Weißmehl/Zucker
  • Red Queen´s Tomb, ein Blog mit den Eigenschaften ökologisch, entspannt, sozial, gesund 🙂
  • reinpflanzlich, ein gemütlicher und facettenreicher Blog über veganes Leben

Falls jemand der Vorgeschlagenen keine Lust darauf, mehr als 200 Follower oder diesen Award schon bekommen hat, dann nehmt es einfach als lieben Gruß 🙂

Und hier nun meine Fragen:

  1. Wie und wann bist du zur veganen Lebensweise gekommen?
  2. Was ist das Schönste am veganen Leben?
  3. Was ist das Schlimmste am veganen Leben?
  4. Welches noch nicht erhältliche Produkt würdest du dir gern vegan zaubern?
  5. Welche positiven gesellschaftlichen Veränderungen im Umweltbewusstsein wünscht du dir für 2025?
  6. Welchen Beruf hättest du gern, warst aber nie verrückt genug, ihn zu ergreifen?
  7. Was ist das Lieblingstier und warum?
  8. Welche Person hat dich als Kind oder Jugendliche beeindruckt?
  9. Welchen Film würdest du wählen, wenn du nur 1 mit auf die einsame Insel nehmen könntest?

Liebe Grüße *Franziska*

Test: 9 (für mich) neue vegane Produkte

Ich hab mal wieder ein bisschen was Neues ausprobiert und ein paar neue vegane Sachen gekauft und probiert und zeige sie hier mal kurz, vielleicht ist ja auch was für euch dabei 🙂


vp1Veggie Carpaccio – 5 von 5 Punkten

Was soll ich sagen: Suuuper lecker!!! Schmeckt schön geräuchert und ist ansonsten sehr mild und unauffällig, überhaupt nicht verwürzt und versalzen. Und das Krasse ist die Konsistenz: Es sind wirklich ganz hauchdünne Scheiben wie bei „echtem“ Schinken und es ist richtig faserig. Auf jeden Fall eine wirklich tolle Neuentdeckung, wie ich finde! 100g kosten ca. 3,49€


 

vp2Schlagfix Nuss-Nougat-Creme – 2 von 5 Punkten (+1 Bonuspunkt weil bio und fairtrade)

Preis: 2,99€ für 200g. Von diesem veganen Nutella war ich leider enttäuscht, nachdem ich einige tolle Empfehlungen dazu gelesen hatte. Also essen kann man es auf jeden Fall, aber es schmeckt eher mittelmäßig und zum Löffeln eignet es sich nicht wirklich, weil es dann einfach wie fettige Pampe schmeckt 🙂 Mein absoluter Favorit ist und bleibt also Valsoia La Crema mit 5 von 5 Punkten.


vp3 Clif Bar White Chocolat Macadamia Nut – 4 von 5 Punkten

Ich liebe Clif Bars und esse sie oft morgen im Büro als zweites Frühstück. Sie geben Energie, sind mit B12 angereichert und haben eine Menge Ballaststoffe – und man hat trotzdem was (gesünderes) zum Naschen. Ich habe mich jetzt durch alle 6 Sorten probiert und diesen hier auf Platz 2 gesetzt. Platz 1 ist und bleibt:

vp8 Der Clif Bar Chocolat Chip mit 5 von 5 Punkten

Schmeckt schön süß und schokoladig, mehr gibt´s da nicht zu sagen 🙂

Preis: 1,99-2,19€ pro Stück

 


 

vp4Emil´s vegane Mandelmayo – 5 von 5 Punkten

Diese vegane Mayo auf Mandelbasis habe ich von einer Freundin geschenkt bekommen und ich war begeistert. Suuuper lecker und cremig und ein Glas hat auch gut für 3 Portionen Kartoffelsalat gereicht. Für Puristen mit Geschmack: Nur wenige Zutaten, gesund und lecker. Preis: ca. 3,49€


 

vp5Vegane Hollandaise – noch nicht ausprobiert

Noch nicht probiert, aber für einen Versuch wert befunden: Hollandaise zum Anrühren. Wird demnächst getestet mit Ofengemüse oder Nudeln.

Preis: 0,79€


 

vp7 Asia Nudelsuppe – 1 von 5 Punkten (mit etwas eigenen Gewürzen und Salz ertragbar)

Ich hatte gehofft, das könnte mal was fürs Büro sein. Aber nein, ist es nicht 🙂 Ich esse ja eigentlich immer alles auf, aber das hier ging beim besten Willen nicht. Ziemlich geschmacklos und die Nudeln haben eine so eigenartige, labberige Konsistenz, dass ich mich echt geekelt habe. Zum Glück hatte ich direkt 3 Packungen davon bestellt 😉 – Preis: 1,49€


vp9EDEN Bio Semmelknödel vegan – noch nicht probiert

Bin zwar noch nicht zum Probieren gekommen, aber allein der Gedanke, mal wieder Semmelknödel essen zu können, ist toll 🙂 Im Supermarkt sind soweit ich weiß alle Produkte mit Ei (außer normale Kartoffelklöße). Mit Rotkohl oder Apfelmus ein schnelles leckeres Essen; ich werde berichten.

Preis: 6 Knödel, 3,19€


vp10Hof-Gemüse Brotaufstriche – 5 von 5 Punkten

Das sind wirklich mal ganz andere Brotaufstriche! Sie haben einen hohen Gemüse-Anteil und bestehen damit nicht zum Großteil aus Öl, Sonnenblumenkernen oder Hefeextrakt. Ich mag alle Sorten und bin wirklich begeistert!

Pro Glas (135g) 2,49€


Frohes Futtern und einen schönen Abend! 🙂

(Und sorry für die nicht so gute Bildqualität, je öfter mein Handy runterfliegt umso schlimmer werden die Bilder…)

share

 

Vegane Hokkaido-Lauch-Suppe

Heute gabs mal wieder Kürbissuppe, aber diesmal etwas abgewandelt und der Geschmack war gleich ganz anders!

Hokkaido-Lauch-Suppe (vegan)

suppeee

Eine leichte, kalorienarme und sehr gesunde schnellgemachte Suppe, die sogar satt macht! Durch den angebratenen Lauch bekommt die Suppe eine würzige Note, fast schon Richtung Speck (vielleicht lags auch daran, dass der Lauch bei mir etwas angebrannt war 😉 – auf jeden Fall aber super lecker!).

Kann gut auf Vorrat gekocht und eingefroren werden!

Zutaten (für 3-4 Portionen):

  • 2 handvoll Kartoffeln
  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 2 Stangen Lauch
  • 1/2 Zitrone
  • 2-3 cm Ingwer
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Muskat)

Zubereitung:

suppeee2

  1. Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden und kochen. Hokkaido gut waschen (wird nicht geschält!) und entkernen und in kleine Stücke schneiden und zu den kochenden Kartoffeln geben.
  2. Lauch waschen, Wurzel und Grün abschneiden und halbieren und in kleine Streifen schneiden. In Öl ca. 5 Minuten anbraten (niedrige Temperatur).
  3. Den Ingwer in kleine Stücke schneiden.
  4. Jetzt (nach ca. 20 Minuten) müssten Kartoffeln und Kürbis weich sein. Wasser abgießen (bis das Gemüse knapp nicht mehr bedeckt ist), Ingwer dazugeben und pürieren.
  5. Den Lauch dazugeben und würzen mit Gewürzen nach Wahl und dem Zitronensaft. Nochmal ca. 5 Minuten köcheln lassen. Fertig 🙂

Variationen:

  • Süßkartoffeln passen ebenfalls gut in diese Suppe
  • Wer es sahnig mag, kann Kokosmilch oder Pflanzensahne dazugeben.
  • Auch Pak Choi würde statt Lauch gut dazupassen, oder angebratene Austernpilze.

Guten Appetit! 🙂

share

Lust auf Kochen: Neue Gewürze und Salze entdecken

Da ich mir ja für dieses Jahr vorgenommen habe, gesünder und abwechslungsreicher und frischer zu essen, muss dafür ja auch etwas getan werden 😉 Um mir noch mehr Lust aufs Kochen zu machen, habe ich mich mit ein paar Gewürzmischungen und besonderen Salzen eingedeckt:

gew

Das Gute daran: Das alles hat nicht viel Geld gekostet. Es lohnt sich, bei Ebay einen guten Gewürzanbieter zu suchen und kleine Mengen (50/100g) zu bestellen. Ich habe alles in die Gläser gefüllt und hatte von allem jeweils noch die Hälfte übrig.

Gerade Salze sind eine tolle Sache, da es hier wirklich große Unterschiede gibt! Und schön aussehen tut es in vielen Fällen auch sehr:

Schwarzes Pyramidensalz – Dieses Salz besteht aus kleinen schwarzen pyramidenförmigen Kristallen. Es ist ein Fleur de Sel aus dem indischen Ozean, vermischt mit einem kleinen Anteil Aktivkohle.

Persisches Blausalz ist nicht nur schön bläulich gefärbt sondern ein gesundes, kaliumreiches Steinsalz.

Kornblumensalz sieht einfach nur schön aus 😉

Tibetisches Salz aus der Mongolei habe ich wegen meinem Hang zu Tibet ausgesucht und

Kala Namak ist das berüchtigte schwefelhaltige Salz, mit dem man den typischen Eiergeschmack für vegane Gerichte erreichen kann und z.B. Rühr-Tofu oder Avocadocreme besonders abschmecken kann.

Dann habe ich noch 3 interessant klingende und schon super lecker riechende Gewürzmischungen ausgesucht:

Bulgarisches Tschubritza: Ein typisches Eintopfgewürz in Bulgarien, aus: Bohnenkraut, Salz, Basilikum, Majoran, Oregano, Thymian, Bockshornklee, Knoblauch, Liebstöckel, Melisse, Paprika, Salbei, Minze, Sellerie, Zwiebeln.

Berbere mild: Eine äthiopische Gewürzmischung mit Paprika, Koriander, Knoblauch, Ingwer,Zwiebeln, Muskat, Nelken, Cayennepfeffer, Bockshornklee, Cardamon.

Nordafrikanisches Couscous-Gewürz mit Paprika, Petersilie, Lauch, Cumin, Koriander, Chili.