DDR-Tomatensoße und Spirelli (vegan)

Manchmal hat man ja so kleine plötzliche Flashbacks aus der Kindheit, und mich hat vor kurzem folgender ereilt:

Spirelli mit Tomatensauce & Würstchen á la DDR (veganisiert)

Ein typisches Kinderessen in der DDR, die ja für ihre einfache aber auf jeden Fall auch leckere Küche bekannt ist 🙂 Auf jeden Fall hatte ich genau dieses Standardessen auf einmal wieder im Kopf, denn „früher“ gab´s das ständig. Also habe ich es veganisiert und tata: Heute gab es Nudeln á la DDR 🙂 Und der vertraute Geschmack war definitiv wieder da (mehr Gedanken zur ostdeutschen Vergangenheit lest ihr hier)!

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Zutaten (für 3-4 Personen):

  • 500g Spirelli
  • 1 Dose geschälte oder passierte Tomaten
  • 1/2 Flasche Ketchup
  • 1 Packung vegane Würstchen (ich habe die super leckeren Taifun Tofu-Wiener genommen)
  • Pfeffer/Salz

Zubereitung:

  • Nudeln in gut gesalzenem Wasser aufsetzen und weichkochen
  • Würstchen in kleine Scheiben schneiden und anbraten
  • Tomaten und Ketchup dazugeben und mit ordentlich Salz und Pfeffer abschmecken lassen. Köcheln lassen, bis die Nudeln fertig sind. Und fertig 🙂

Ein super schnelles und einfaches Gericht, was aber wirklich lecker ist 🙂 Und sogar fettarm!

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Bunter Winter-Gemüsetopf (vegan)

Endlich Urlaub und kein Regen mehr, also habe ich schnell den Bioladen geplündert 🙂 Zeit für einen bunten Eintopf mit allem Leckeren, was es auch im Winter so gibt:

Bunter Winter-Gemüsetopf (vegan)

Dieser Eintopf ist kalorienarm und voller gesunder und leckerer Zutaten. Gut auch bei nahenden Erkältungen, denn er macht schön warm von innen 🙂 Die Menge die ich genommen habe, reicht für ca. 4 Personen!

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Zutaten:

  • 5 mittlere Kartoffeln
  • 5 Stücke Topinambur
  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 1 Fenchel
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Tomate
  • 1 mittlere Zucchini
  • 300 g Pilze (z.B. Kräuterseitlinge und Austernpilze)
  • 1/2 Zitrone
  • 2-3 cm Ingwer
  • Tofu nach Geschmack (ich habe die super leckere Taifun Graffiti Tofu-Terrine genommen)
  • Gewürze, Pfeffer, Salz, Öl

Zubereitung:

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  1. Kartoffeln klein würfeln und in ausreichend Wasser aufsetzen und köcheln lassen
  2. ebenfalls klein gewürfelt Möhre, Topinambur, Fenchel und Blumenkohlröschen dazugeben und mitkochen
  3. Öl, Zwiebeln und Pilze kleinschneiden und anbraten, dann kleingewürfelte Tomate und Zucchini dazugeben und weiter braten
  4. Wenn das Gemüse im Topf gar ist, Wasser je nach Bedarf abgießen, das angebratene Gemüse dazugeben
  5. kleingeschnittenen Ingwer und Tofuwürfel sowie den Saft einer halben Zitrone dazugeben
  6. nach Geschmack abschmecken mit diversen Kräutern und Gewürzen (ich habe die Sonnentor-Mischungen Schutzengel und Kartoffelgewürz genommen sowie Salz/Pfeffer/Muskat)

Etwas Brot dazu und schon ist es fertig! Guten Appetit 🙂

Popkorn-Tee und Chai für Zarte: Neues von Lieblingstee.de (mit Rabattcode!)

Ich durfte einige tolle Neuigkeiten von der liebenswerten Bio-Teemanufaktur Lieblingstee in Köln testen (hier könnt ihr meine Vorstellung über sie lesen). Als ich von grünem Tee mit Popkorn gelesen habe, war ich nämlich wirklich neugierig, denn darunter konnte ich mir „wenig“ vorstellen 😉

King og Pop: Genmaicha (grüner Tee) und Popkornreis

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Was auf den ersten Blick sehr seltsam scheint, ist in Asien tatsächlich eine Spezialität: Genmaicha, ein grüner Tee mit gepopptem braunen Reis/Popkorn. Ursprünglich wurde der Reis als Füllstoff zur Verringerung des Preises zugesetzt, diese Form des Tees etablierte sich dann aber immer mehr. Weil es überraschend gut schmeckte 🙂 Und er wurde auch von Meditierenden und Fastenden gern getrunken, die keine Mahlzeiten zu sich nahmen.

Und genau das habe ich auch erlebt: Man hat irgendwie das Gefühl, etwas zu essen 😉 denn der Tee schmeckt leicht nussig und eben… „popkornig“:) Gerade für Süß-Trinker wie mich eine super Kombination, und es harmoniert wunderbar mit dem leichten Geschmack des grünen Tees. Wäre also tatsächlich eine Idee für Fastenkuren oder die Neujahrsdiät, um dem Heißhunger etwas zu entkommen 🙂

Was auf den ersten Blick für mich wie eine komische Schnapsidee klang, hat sich dann doch als etwas sehr Interessantes entpuppt, das bei uns bisher nur nicht so bekannt war. Also wer mal wirklich ausgefallenen Tee MIT Hintergrund trinken möchte – bitte sehr! 🙂

Eine weitere Empfehlung:

Chai-Tee für „Zarte“: Guru Pur Chai

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Wem Yogitee auch manchmal zu heftig ist: Dieser Tee ist genauso lecker, wärmend und würzig, aber haut einen weniger um. Es ist ein klassischer, reiner Gewürztee, der aber ganz minimalistisch zusammengestellt ist: Zimtstücke, Ingwer, Fenchel, Kardamom und Sternanis sind die Zutaten. Der Tee ist leicht und würzig zugleich, ohne dominant oder schwer zu sein. Für mich ein echt guter Mittelweg, denn Yogitee trinke ich im Winter zwar sehr gerne, er ist mir jedoch auf Dauer „zu krass“ bzw. ich könnte nicht mehrere Tassen davon trinken. Diesen hier trinke ich im Büro am laufenden Band 🙂

Soul-Mate: (Knall!)Grüner Wachmacher fürs Büro

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Ein Tee, an dem ich vielleicht vorbeigegangen wäre, aber der sich dann als umso leckerer herausgestellt hat: „Soul-Mate“, eine Mischung aus grünem Mate-Tee und Lemongrass. Eine super Kombination und sehr angenehm zu trinken! Auch hier hat mir wieder sehr gefallen, dass der Tee intensiv, aber nicht dominant schmeckt. Der typische-Mategeschmack ist zwar sehr lecker, aber in manchen Tees sehr extrem und manche Leute mögen ihn wegen der Bitterkeit auch nicht. Bei diesem Tee schwingt das Mate-Aroma mit, erschlägt einen aber nicht.

Und was sehr schön an diesem Tee ist: Die Farbe 🙂 Leider habe ich kein Bild, aber dieser Tee wird grasgrün und ist dunkler als normaler grüner Tee. Auf jeden Fall der erste Tee, den ich in dieser besonderen Farbe getrunken habe 🙂

Mate-Tee ist übrigens ein super Wachmacher und aktiviert anders als Kaffee kontinuierlicher. Er soll auch dabei helfen, weniger Heißhunger zu haben.

Service von Lieblingstee & Rabattcode

Lieblingstee ist ein kleines, junges Unternehmen und sucht alle Tees persönlich aus. Der Kontakt ist immer super nett, und die dahinterstehende Philosophie ebenfalls, deswegen stelle ich sie hier auch gerne vor 🙂

Jeder Bestellung wird ein persönlich ausgewähltes Tee-Sample beigelegt, das zu den bestellten Tees passt. Und wer Versandkosten sparen möchte, dem darf ich folgenden Rabattcode weitergeben:

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Liebe Grüße, mit frischem Tee & Schokolade 🙂

*Franziska*

Buchtipp: „Vegan X-Mas“

Ich rechne es mir gerade selber hoch an, dass ich diese Rezension in genau diesem Moment schreibe, denn es liegt ein Wochenende mit 500g veganen Plätzchen hinter mir, und eigentlich habe ich erstmal genug 😉

Aber auch dagegen kommt dieses schöne Buch an, deswegen will ich es hier einmal vorstellen und empfehlen:

Vegane X-Mas – Vegane Plätzchen für Winter & Weihnachten

von Stina Spiegelberg, Edition Fackelträger, 144 Seiten, großes Format, 19,95€

ww(Hier gibt es eine Leseprobe)

Dieses Buch ist mehr als eine Sammlung veganer Plätzchenrezepte – es ist eine Sammlung verschiedenster leckerer Backwaren und Geschenkideen. Und dazu gibt es viele Hintergrundinfos über Backen, Haltbarkeit und Verschenkideen bis hin zu Schablonen für Tütchen und Etiketten – also ein perfektes Buch für diejenigen, die auch gern für andere backen und zu Weihnachten selbstgemachte Süßigkeiten verschenken wollen 🙂

pl1Die Rezepte

Es ist alles vertreten: einfache Basics, interessante Seltenheiten und Besonderes für Feinschmecker. Dass es hier um veganes Backen geht und eventuell Schwierigkeiten auftreten könnten, wird mit diesem Buch völlig vergessen, denn dem ist auch nicht so. Mittlerweile ist zum Glück wohl nichts mehr nicht zu veganisieren, und deswegen verschwendet man mit dem Buch auch keinen Gedanken daran, auf irgendetwas verzichten zu müssen. Die leckersten Dinge werden einem unter die Nase gerieben und machen Lust zum Nachbacken:

  • Marmorkipferl und Johannisbeerlebkuchen
  • Spritzgebäck und Florentiner
  • Spekulatius und Heidesand
  • Cranberry-Pinien-Taschen und Pflaumenschnecken
  • Quarkstollen mit Marzipan und Christmas Pudding…

…das sind nur einige der schönen Rezepte 🙂

Zwar sind ein paar aufwändigere „Großprojekte“ dabei, aber der Großteil der Rezepte kommt mit überschaubaren und überall erhältlichen Zutaten aus.

Was ich besonders schön finde: Es sind auch Anleitungen für Pralinen und Kuchen dabei und Basics wie gebrannte Mandeln.

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Fazit

An dem Buch gefallen mir die Rezepte sowie die Aufmachung sehr. Es ist sehr übersichtlich, nicht zu überladen und sehr angenehm gestaltet. Die Fotos sind wirklich schön und auch der Inhalt ist gelungen, denn es werden viele Tipps und Infos gegeben, sodass die Rezepte wohl jedem gelingen werden.

Und ebenso gefällt mir der Verlag hinter dem Buch, denn es ist nicht dessen erste schöne Veröffentlichung eines veganen Koch- oder Backbuchs: –> Vegane Bücher der Edition Fackelträger

Dieses Buch ist praktisch genug zum Selbst-behalten und auf jeden Fall schön genug zum Verschenken 🙂

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