Marmelade selbstgemacht – wirklich einfach :)

Für so ein Großstadtkind wie mich war ja Apfelmus kochen schon etwas Außergewöhnliches- Marmeladekochen aber wirklich von einem anderem Stern und reinste Zauberei 😉 Aber jetzt wollte ich mal mitzaubern und habs einfach gemacht: Ich habe Marmelade gekocht und es war sooo einfach, dass mir nun schon fast die ganzen verlorenen Sommer leidtun, deren Obst ich nicht genutzt habe.

Ich liebe gerade krank im Bett und wenn dann der Morgen mit selbstgemachter Marmelade beginnt, geht es gleich viel besser. Und es ist idotensicher:

Marmelade einkochen

Ich habe mich auf die letzten Erdbeeren gestürzt (über deren Preis schweige ich mal lieber 😉 ) und daraus leckere Marmelade gekocht.

marmelade selbstgemacht

Zutaten für 3 Gläser Erdbeermarmelade (jeweils etwas mehr als 300ml)

  1. 1kg Erdbeeren (geputzt und kleingeschnitten)
  2. 500g Gelierzucker 2:1
  3. saubere Weckgläser

Anleitung

Die klein(!)geschnittenen Erdbeeren und den Gelierzucker in einen Topf geben (ohne Wasser!) und unter Rühren aufkochen. Dann mindestens 3 Minuten kochen lassen, schön blubbernd. Dabei geliert die Masse. Man kann die Gelierprobe machen, indem man einen kleinen Tropfen Marmelade auf einen Teller gibt: wenn er fest bleibt und sich eine Haut drauf bildet, ist die Marmelade geliert.

Pürieren oder nicht

Wer es mit Stückchen mag, lässt die Marmelade einfach nur die paar Minuten kochen und weckt sie dann ein, dann bleiben Stückchen in der Marmelade. Wer es lieber anders mag: Ich habe kurz vor dem Kochen das ganze kurz püriert und dann normal aufkochen lassen.

Einwecken

Die kochende/noch sehr heiße Masse in die sauberen Gläser füllen, sofort mit dem Schraubdeckel fest verschließen und auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Dabei bildet sich das Vakuum, wodurch die Marmelade haltbar wird.

Variationen

Eigentlich ist alles möglich, was man mag – ich habe bspw. eine zweite Marmelade mit Erdbeeren und Zwetschgen gekocht. Auch Rotwein und Gewürze können mit dazu. Außerdem gibt es verschiedene Geliermittel bzw. Verhältnisse: Es gibt unterschiedliche Sorten an Gelierzucker, sogar welche 3:1 oder ohne Kochen. Da ich es süß mag, bleibe ich bei der 2:1 Variante (2 Teile Obst, 1 Teil Gelierzucker).

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