Das große Bienensterben – die stille Naturkatastrophe

Wir brauchen Bienen – für unser Überleben und die Natur. Ungefähr dreiviertel unserer Nutzpflanzen werden von Bienen bestäubt – und schon Einstein sagte: sterben die Bienen aus, sterben vier Jahre später die Menschen.

Es mag auf den ersten Blick banal oder langweilig klingen, sich mit einem Insekt zu befassen. Aber die Entwicklungen sind alarmierend und nicht nur für sich gesehen dramatisch, sondern ebenfalls ein Indikator für massive Probleme im ökologischen Gleichgewicht- dass hierfür der Mensch verantwortlich ist, ist die traurige Wahrheit.

hungry-bee»»» Im vergangenen Winter starben bis zu 53% der europäischen Wildbienenvölker. Diese Tendenz – und teilweise noch größere Ausmaße wie bspw. in den USA- werden seit Ende der 90er Jahre beobachtet. Eine Erklärung ist der Rückgang an Imkern sowie Parasiten, die den Bienen vermehrt zu schaffen machen. Die viel wichtigere und akutere Problematik jedoch ist der massive Einsatz von Pestiziden sowie die dominante, aber schädliche Landwirtschaftsform der Monokultur.

Fakten zu Wildbienen und dem Bienensterben

  • nicht nur die Honigbienen, auch die Wildbienen sterben immer weiter aus: In Deutschland steht bereits über die Hälfte der Wildbienenarten auf der Roten Liste, fast ein Drittel ist vom Aussterben bedroht
  • In den letzten 30 Jahren ging der Bestand an Wildpflanzenarten um bis zu 70% zurück
  • Monokultur und exzessive Landwirtschaft schwächen das Immunsystem der Bienen
  • Handy- und andere Funkwellen beeinträchtigen den Orientierungssinn der Tiere
  • allein in Frankreich sind innerhalb von 10 jahren 90 MILLIARDEN Bienen gestorben
  • die Bienen sterben, weil die durch die Blütenpollen aufgenommenen Gifte ihre Sinne zerstören – innerhalb kürzester Zeit. Sie werden orientierungslos und sterben

Was kann ich tun?

  • regionale, biologisch erzeugte Produkte kaufen, bei deren Erzeugung auf Pestizide u.ä. verzichtet wird

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3 Kommentare zu “Das große Bienensterben – die stille Naturkatastrophe

  1. Christiane sagt:

    Mich macht das alles unheimlich traurig. Naturschutz wird in unserer Politik immer noch als zweitrangig angesehen.

    Wenn ich sehe, wie intensiv in meiner Umgebung die Felder bewirtschaftet werden (deshalb sammle ich auch nie Wildkräuter) und wie aufgeräumt die Gärten sind, ist es kein Wunder, wenn Bienen und Vögel aussterben und Igel keinen Schutz und Nahrung mehr finden.
    Ich versuche, meinen Garten einigermaßen tierfreundlich zu halten und die Blicke und Bemerkungen von anderen zu ignorieren, weil ich keinen gepflegten grünen Rasen, sondern eine einfache Wiese habe.
    Aber was nützt es, wenn um mich herum Gift und Dünger gestreut wird. Ich kann den Tieren doch nicht sagen, bleibt bei mir. 😦

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  2. […] Hummeln und Bienen sind wieder unterwegs. Wie schwer sie es haben, könnt ihr in meinem Beitrag “Das große Bienensterben – die stille Naturkatrastrophe” […]

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  3. […] Die sogenannte “Krautschicht” auf Streuobstwiesen ist ein weiterer Vorteil dieser Landwirtschaftsform- gemeint ist der Boden unter den Bäumen, der viel mehr ist als eine bloße “Wiese”, sondern diversen Kräutern und Pflanzen Platz zum Entfalten bietet und damit gleichzeitig den Bienen hilft (mehr zu dem wirklich wichtigen und dringenden Thema Wildbienensterben findet ihr hier). […]

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